Willkommen!

Hier erhalten Sie einen Überblick über die neuesten Entwicklungen und Informationen rund um die Corona-Pandemie.

Das IHK-Corona-Beratungsteam informiert Sie. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Aktuelle Informationen zu den Corona-Hilfsprogrammen erhalten Sie in unseren Webinaren. Hier haben Sie auch die Möglichkeit Ihre Fragen zu stellen. Termine werden im Corona-Ticker veröffentlicht.

Das aktuelle Webinar können Sie jeweils hier abrufen und zum Zeitpunkt Ihrer Wahl anschauen.

IHK-Corona-Beratungsteam

Olgastraße 95 – 101
89073 Ulm

  0731 173-335 Finanzielle Hilfen
  0731 173-334 Rechtliche Fragestellungen
  0731 173-333 Betriebliche Organisation / allgemeine Fragen

 corona@ulm.ihk.de

Erreichbarkeit der Hotline:
Montag – Donnerstag 8:00 – 17:00 Uhr
Freitag 8:00 – 14:00 Uhr

Hinweis: Eine Erstinformation kann nur von Mitgliedsunternehmen der IHK Ulm in Anspruch genommen werden.
Corona:

Finanzielle Hilfen für Unternehmen

Zur Bewältigung der Folgen der
COVID-19-Pandemie wurden in kurzer Zeit verschiedene Fördermöglichkeiten und Hilfsprogramme aufgelegt.

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Corona:

Rechtliche Fragestellungen

Neben den gesundheitlichen Folgen stehen die wirtschaftlichen und rechtlichen Konsequenzen im Fokus. Hier gibt es Informationen zur aktuellen Lage zu Recht, Wirtschaft und Steuern.

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Corona:

Betriebliche
Organisation

Sicherheit und Gesundheitsschutz haben oberste Priorität, wenn es um Arbeit in Zeiten der Corona-Pandemie geht.
Hier finden Sie die aktuellen Informationen.

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Corona: Finanzielle Hilfen für Unternehmen

Welche Hilfe gibt es für welche Unternehmen?
Was eignet sich für wen? Hier eine kurze Übersicht:

Programmzeitraum
01.07.2021 – 30.09.2021

Wer wird gefördert?
Unternehmen, Soloselbständige, und Freiberufler bis zu einem Jahresumsatz von 750 Millionen Euro im Jahr 2020 sowie Start-ups, die bis zum 31. Oktober 2020 gegründet wurden, gemeinnützige Unternehmen, kirchliche Unternehmen und Organisationen aus allen Branchen.

Voraussetzung?
Corona-bedingte Umsatzeinbrüche von mindestens 30 %  in jedem Monat im Zeitraum Juli bis September 2021. (wie bei Überbrückungshilfe III)

Was wird gefördert?

Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten

  • bis zu 100 % der förderfähigen Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzeinbruch
  • bis zu 60 % der förderfähigen Fixkosten bei 50 % bis 70 % Umsatzeinbruch
  • bis zu 40  % der förderfähigen Fixkosten bei mindestens 30 % Umsatzeinbruch

Eigenkapitalzuschuss (zusätzlich zu Fixkostenerstattung):

Für Unternehmen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb mit einem monatlichen Umsatzeinbruch von mindestens 50 % innerhalb des Zeitraums von November 2020 bis September 2021 werden folgende Aufschläge auf die Überbrückungshilfe III Plus im jeweiligen Monat des Erreichens der Schwelle gewährt:

Neu im Programm im Vergleich zu Überbrückungshilfe III

„Restart-Prämie“: Einführung einer Personalkostenhilfe für Unternehmen, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen.Wie wird gefördert?
Zuschuss bis max. 10 Mio € pro Monat

Antragstellung
Ab dem 23.07.2021.
Nur elektronisch durch Steuerberater, vereidigte Buchprüfer, Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer

Programmzeitraum
Der Antrag auf Härtefallhilfen kann für einen gegebenenfalls nicht zusammenhängenden Zeitraum von einem bis acht Monaten zwischen November 2020 und Juni 2021 gestellt werden. Es kann nur ein Antrag gestellt werden.

Wer wird gefördert?
Alle Unternehmen, Soloselbstständigen und Freiberufler aller Branchen in Deutschland. Inklusive gemeinnützige Unternehmen bzw. Sozialunternehmen, Organisationen und Vereine.

Voraussetzung ist, dass sich das Unternehmen in einer existenzbedrohlichen Situation befindet, die auf die Folgen der Corona-Pandemie zurückzuführen ist und in dem Zeitraum, für den ein Antrag auf Härtefallhilfen gestellt werden soll, kein Zugang zu einem Corona-Hilfsprogramm des Bundes, der Länder oder der Kommunen besteht.

Was wird gefördert?
Einmaliger Zuschuss, dessen Höhe grundsätzlich an die Vorgaben zur Überbrückungshilfe III Bundes angelehnt ist, bei der Unterstützungsleistungen von 40 bis 100 % der förderfähigen Fixkosten (je nach Höhe des Umsatzeinbruchs) erstattet werden.

Dabei können in begründeten Fällen Abweichungen von den Vorgaben der Überbrückungshilfe III zugelassen werden.

Wie wird gefördert?
Zuschuss bis max. 100.000 Euro insgesamt für den beantragten Zeitraum.

Antragstellung
erfolgt im Namen des Antragstellenden durch prüfende Dritte bis spätestens 31. Oktober 2021 über das elektronische Antragsformular auf der Internetseite haertefallhilfen.de. Eine direkte Antragstellung im eigenen Namen ist nicht möglich.

Als prüfende Dritte versteht man dabei Personen, die im Sinne des § 3 StBerG zur geschäftsmäßigen Hilfeleistung in Steuersachen befugt sind:

  • Steuerberater/innen,
  • Steuerbevollmächtigte,
  • Wirtschaftsprüfer/innen,
  • vereidigte Buchprüfer/innen sowie
  • Rechtsanwälte/innen.

Kombination mit anderen Programmen
ist nicht möglich.

Ein Antrag auf Härtefallhilfen ist insbesondere dann ausgeschlossen, wenn:

  • ein Antrag auf ein anderes, gleichartiges Corona-Hilfsprogramm gestellt und (noch) nicht abgelehnt wurde.
  • eine Anspruchsberechtigung für ein anderes Hilfsprogramm vorliegt, auch wenn tatsächlich kein Antrag gestellt wurde oder gestellt werden soll.

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Neu:

Besonders hart von der Pandemie betroffene Unternehmen erhalten weitere, zusätzliche Unterstützungen:
Eigenkapitalzuschuss (wenn in mind. 3 Monaten seit November 2020 Umsatzeinbrüche von jeweils mind. 50 %)
Fixkostenerstattung bis zu 100 % möglich (bisher max. 90 %)

Nähere Infos in Kürze in den FAQ zur Überbrückungshilfe III

Programmzeitraum
01.01.2021 – 30.06.2021
Zusätzlich 01.11.2020-31.12.2020 für Unternehmen, die einen Umsatzverlust von mind. 30 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erlitten haben und keine Berechtigung zur November-/ Dezemberhilfe hatten.

Wer wird gefördert?
Alle Unternehmen, Soloselbständigen und Freiberufler aller Branchen bis max. 750 Mio. € Jahresumsatz in Deutschland. Inklusive gemeinnützigen Unternehmen bzw. Sozialunternehmen, Organisationen und Vereinen

Was wird gefördert?
40 bis 90 % der förderfähigen Fixkosten. (richtet sich nach der Höhe des Umsatzeinbruchs)

Wie wird gefördert?
Zuschuss bis max. 1,5 Mio € pro Monat

Verbundene Unternehmen bis max. 3 Mio € pro Monat (in Arbeit, also in späterem Release möglich)

Antragstellung
Über Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.  Nur elektronisch durch Steuerberater, Rechtsanwälte, vereidigte Buchprüfer, Wirtschaftsprüfer

Ausnahme: Soloselbständige können bis 7.500 € (einmalige Betriebskostenpauschale für den gesamten Zeitraum = Neustarthilfe) auch selbst beantragen. Voraussichtlich ab Ende Februar 2021

Kombination mit anderen Programmen
ja, wenn sich Zeitraum nicht überschneidet
Doppelförderung ausgeschlossen (Unternehmen, die November-bzw. Dezemberhilfe erhalten haben, sind für diese beiden Monate nicht antragsberechtigt

Mehr Informationen

Programmzeitraum
01.01.2021 – 30.06.2021

Wer wird gefördert?
Soloselbstständige

Was wird gefördert?
einmalige Betriebskostenpauschale bis zu 50 % des Referenzumsatzes (Zeitraum 01.01.-30.06.2019), wenn ein Umsatzrückgang von > 60 % im Zeitraum vom 01.01.-20.06.2021 vorliegt

Wie wird gefördert?
max. 7.500 € für den Förderzeitraum (01.01.2021-30.06.2021)

Antragstellung
Online auf Antragsplattform des Bundes
ohne Steuerberater, mit Elter Formular
www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Programmzeitraum
01.10.2020 – 31.12.2020

Wer wird gefördert?
Unternehmen bis 249 Beschäftigte
< 43 Mio Bilanzsumme
< 50 Mio Umsatz
Voraussetzung 50 % Umsatzrückgang in zwei aufeinanderfolgenden Monaten (April – August) oder -30 % insgesamt April – August

Was wird gefördert?
41 bis 90 % der Fixkosten bei Umsatzeinbruch >40 bis >80 %

Wie wird gefördert?
Zuschuss bis max. 50.000 € pro Monat

Antragstellung
Nur durch Steuerberater und Rechtsanwälte

Kombination mit anderen Programmen
wenn sich Zeitraum nicht überschneidet

Mehr Informationen

Programmzeitraum
01.05.2020 – 31.12.2020 / 01.01.2021 – 31.03.2021

Wer wird gefördert?
Unternehmen aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe

Was wird gefördert?
Liquiditätsengpass für drei Monate im Förderzeitraum

Wie wird gefördert?
Zuschuss
max 3.000 € + 2.000 pro Mitarbeiter

Antragstellung
online mit Bescheinigung Steuerberater bei IHK

Kombination mit anderen Programmen
wenn sich Zeitraum nicht überschneidet

Mehr Informationen

Wer wird gefördert?
Soloselbstständige

Was wird gefördert?
Lebensunterhalt

Wie wird gefördert?
verbesserte Grundsicherung mit individuellen Freibetrag bei Vermögen und tatsächlichen Wohnkosten

Antragstellung
bei der Arbeitsagentur

Weitere Informationen

Programmzeitraum
ab 01.06.2020

Wer wird gefördert?
Unternehmen bis 500 Mitarbeitern

Was wird gefördert?
Liquiditätsbedarf, der durch Coronakrise bedingt ist.

Wie wird gefördert?
Darlehen bis 5 Mio €
Bürgschaft bis 90 %
Tilgungszuschus bis 300.000 €

Antragstellung
L-Bank über Geschäftsbank

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Corona: Rechtliche Fragestellungen

Die kommende Erkältungszeit stellt Arbeitgeber/innen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus vor enorme Herausforderungen. Mit unserem Leitfaden geben wir Ihnen Antworten auf die häufigsten Fragen an die Hand.

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Was ist der aktuelle Stand der Corona-Verordnung?
Die Corona-Verordnung wird laufend aktualisiert. Die aktuelle Fassung der Corona-Verordnung finden Sie auf der Homepage der Landesregierung Baden-Württemberg. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen finden Sie auf unserer Homepage.

Wo finde ich nähere Informationen zu einzelnen Branchen?
Informationen finden Sie in den einzelnen Unterverordnungen unter anderem für folgende Branchen: Reisebusunternehmen, Bäder und Saunen, Beherbergungsbetrieben und Messen.

Was gilt für die Ein- und Rückreise nach Baden-Württemberg?
Die Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne und Testung bestimmt den Umgang mit Rückkehrern und Einreisenden aus Risikogebieten. Derzeit besteht eine Quarantäne- und/oder Testpflicht.

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Gibt es steuerfreie Sonderzahlungen?
Arbeitgeber können Ihren Beschäftigten zwischen dem 1. März 2020 und dem 31. Dezember 2020 Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro steuerfrei auszahlen oder als Sachleistungen gewähren.

Gibt es Stundungsmöglichkeiten bei Steuern?
Neben den allgemeinen Möglichkeiten gibt es Sonderregelungen aufgrund der Corona-Pandemie. Auf die Erhebung von Stundungszinsen auf die gestundete Einkommensteuer, Körperschaftssteuer, Kirchensteuer, den Solidaritätszuschlag und die Umsatzsteuer wird verzichtet. Das Unternehmen hat glaubhaft zu machen, dass die Pandemie die fehlende Liquidität verursacht hat.

Gibt es bei der Umsatzsteuer Erleichterungen?
Die Umsatzsteuer für Speisen in der Gastronomie wurde ab dem 1. Juli 2020 befristet bis zum 30. Juni 2021 auf den ermäßigten Steuersatz von 7% gesenkt.
Zudem wurde in der Zeit vom 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 der reguläre Umsatzsteuersatz von 19% auf 16% gesenkt und der ermäßigte Steuersatz von 7% auf 5% verringert.

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Gibt es eine Insolvenzantragsfrist?
Kapitalgesellschaften und Personengesellschaften ohne natürliche Person als unbeschränkt haftende Gesellschafter sind gesetzlich dazu verpflichtet, innerhalb von maximal drei Wochen nach Eintritt der Insolvenzreife den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu stellen.

Welche Insolvenzgründe gibt es?
Die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens setzt voraus, dass ein Eröffnungsgrund gegeben ist. Eröffnungsgründe sind die Zahlungsunfähigkeit, die drohende Zahlungsunfähigkeit und die Überschuldung.

Gibt es Erleichterungen aufgrund der Corona-Pandemie?
Für den Insolvenzgrund der Überschuldung bleibt die Insolvenzantragspflicht bis Ende des Jahres ausgesetzt.

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Welche Voraussetzungen gelten für den Anspruch?
Anspruch auf Kurzarbeitergeld haben Arbeitnehmer/innen, wenn in einem Betrieb ein erheblicher Arbeitsausfall mit Entgeltausfall vorliegt, in dem betroffenen Betrieb mindestens ein/e Arbeitnehmer/in beschäftigt ist, die geforderten persönlichen Anspruchsvoraussetzungen vorliegen und der Arbeitsausfall der Agentur für Arbeit vom Betrieb oder der Betriebsvertretung unverzüglich schriftlich angezeigt wird.

Wie hoch ist das Kurzarbeitergeld?
Das Kurzarbeitergeld berechnet sich nach dem Netto-Entgeltausfall. Bei vollständiger Reduzierung der Arbeitszeit erhalten Beschäftigte grundsätzlich 60 Prozent des pauschalierten Netto-Entgelts. Lebt mindestens ein Kind mit im Haushalt, beträgt das Kurzarbeitergeld 67 Prozent des ausgefallenen pauschalierten Nettoentgelts. Soweit Arbeitszeit und damit auch Entgelt nicht vollständig entfallen, sondern lediglich reduziert werden, besteht nur ein anteiliger Anspruch auf Kurzarbeitergeld.

Wie lange wird Kurzarbeitergeld gezahlt?
Die maximale gesetzliche Bezugsdauer beträgt aktuell 12 Monate, es können aber auch kürzere Zeiträume beantragt werden. Der Koalitionsausschuss hat am 25. August 2020 unter anderem die Verlängerung der Regeln des Bezugs von Kurzarbeitergeld bis zum 31. Dezember 2021 beschlossen.

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Corona: Betriebliche Organisation

Gesundheit/Hygiene/Arbeitsschutz

Es gilt weiterhin die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg. Die Basis zur Eindämmung des Virus bleibt das grundsätzliche Abstandsgebot sowie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Die Schutzmaßnahmen werden durch die SARS-CoV-2-Arbeitschutzregeln näher konkretisiert, zudem gelten für alle Betriebe die allgemeinen Grundsätze des Arbeitsschutzes nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG).

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Der nachhaltige Weg aus der Pandemie heraus liegt in einer ausreichenden Immunisierung der Bevölkerung durch Impfen. Mit der sehr schnellen Entwicklung und Zulassung gleich mehrerer hochwirksamer Impfstoffe sind dafür die Voraussetzungen geschaffen.

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Als geimpfte Person im Sinne der Verordnung gelten alle Personen, die eine seit mindestens 14 Tagen abgeschlossene Impfung mittels Impfdokumentation im Sinne des § 22 Abs. 1 des Infektionsschutzgesetzes vorweisen können.

Tests sind ein geeignetes und wichtiges Instrument zur Bekämpfung der Pandemie. Die Unternehmen stehen nun vor unterschiedlichen Herausforderungen.

Alle Information zum Testen finden Sie hier übersichtlich zusammengestellt.

Der Einsatz von Corona-Antigentests im eigenen Betrieb erfordert Planung. In Videos und Webinaren werden die wichtigsten Fragen rund um Corona-Tests in Unternehmen beantwortet und über mögliche Herangehensweisen informiert.

Hier gelangen Sie zu den Videos und Webinaren.